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	<title>Barfuß &#8211; Barfuß fürs Leben</title>
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	<description>Dein Weg zu Glück und Zufriedenheit als Barfußläufer</description>
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	<title>Barfuß &#8211; Barfuß fürs Leben</title>
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		<title>Barfuß im Winter</title>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 03 Dec 2023 16:47:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[Barfuß]]></category>
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					<description><![CDATA[Aus gegebenem Anlaß heute ein neuer Beitrag außer der Reihe zum Thema Barfuß im Winter. Es gibt sie, die Leute die wirklich das ganze Jahr barfuß herumlaufen. Ich kann das bestätigen, ich bin einer davon. Jeder &#8222;vernünftige&#8220; Mensch fragt sich natürlich: Das kann doch keinen Spaß machen? Das ist doch viel zu kalt? Das ist [&#8230;]]]></description>
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<p>Aus gegebenem Anlaß heute ein neuer Beitrag außer der Reihe zum Thema Barfuß im Winter.</p>



<p>Es gibt sie, die Leute die wirklich das ganze Jahr barfuß herumlaufen. Ich kann das bestätigen, ich bin einer davon. Jeder &#8222;vernünftige&#8220; Mensch fragt sich natürlich: Das kann doch keinen Spaß machen? Das ist doch viel zu kalt? Das ist doch gefährlich?</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="576" height="1024" src="https://barfuss-fuers-leben.de/wp-content/uploads/2023/12/20231203_151646-576x1024.jpg" alt="" class="wp-image-330" srcset="https://barfuss-fuers-leben.de/wp-content/uploads/2023/12/20231203_151646-576x1024.jpg 576w, https://barfuss-fuers-leben.de/wp-content/uploads/2023/12/20231203_151646-169x300.jpg 169w, https://barfuss-fuers-leben.de/wp-content/uploads/2023/12/20231203_151646-768x1365.jpg 768w, https://barfuss-fuers-leben.de/wp-content/uploads/2023/12/20231203_151646-864x1536.jpg 864w, https://barfuss-fuers-leben.de/wp-content/uploads/2023/12/20231203_151646-1152x2048.jpg 1152w, https://barfuss-fuers-leben.de/wp-content/uploads/2023/12/20231203_151646-scaled.jpg 1440w" sizes="(max-width: 576px) 100vw, 576px" /></figure>



<p>Ich will hier auf diese und noch mehr Fragen eingehen, fange aber eher von der anderen Seite her an: warum tue ich das? Warum laufe ich auch im Winter barfuß?</p>



<h2 class="wp-block-heading">Warum laufe ich barfuß?</h2>



<p>Nun, die einfachste und intuitive Antwort lautet: warum nicht? Ok, das ist nicht überzeugend, also versuche ich etwas auszuholen. Ich laufe barfuß, weil es mir Spaß macht, weil es mich mit der Natur verbindet, weil es meine natürliche Art der Fortbewegung unterstützt und daher für den Körper insgesamt wohltuend ist, weil es zu mir passt und ich mich auf diese Art und Weise &#8222;ausdrücken&#8220; kann, ohne jemand anderen zu belästigen oder jemandem zu schaden, weil&#8230;usw.</p>



<p>Was hindert mich also daran, barfuß als Lebensgefühl auch dann auszuleben, wenn es draußen kälter und dunkler wird? Zunächst einmal eigentlich nichts, außer meinen eigenen Befindlichkeiten. Und die sind nun einmal individuell, aber auch situativ sehr verschieden.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Reale Gefahren durch Eis, Kälte und Dunkelheit</h2>



<p>Objektiv gesehen ist es natürlich unverantwortlich sich realen Gefahren auszusetzen: besondere reale Gefahren entstehen im Winter, wie auch in anderen Jahreszeiten, durch die Temperatur, die Beschaffenheit des Untergrundes und die Sicht. Wenn die Außentemperatur des Bodens und/oder der Luft ein Maß erreichen, dass unmittelbar Erfrierungen an den ungeschützten bloßen Füßen zu erwarten sind, wird auch ein passionierter Barfußläufer seine Füße durch geeignetes Schuhwerk o.ä. schützen. Es heißt i.A., bei Berührung der bloßen Haut mit einem glatten Gegenstand mit einer Temperatur von etwa -10°C (oder weniger), kommt es unmittelbar zu Erfrierungen. Oberhalb des Gefrierpunktes kann es eigentlich nicht zu einer Erfrierung kommen. Im Raum dazwischen hängt es von der Beschaffenheit der Oberfläche (je rauher, desto weniger Berührungspunkte und umso mehr wärmende Luftpolster schwächen den Effekt zunächst auch ab) und der Dauer des Kontakts ab, ob es zu Erfrierungen an der Haut kommt. Schwieriger wird es, wenn Feuchtigkeit und/oder Wind dazukommen. Insbes. die gefühlte Lufttemperatur kann bei Nässe und Wind erheblich unterhalb der gemessenen liegen und das heißt, auch oberhalb des Gefrierpunktes könnten theoretisch Erfrierungserscheinungen auftreten.</p>



<p>Der zweite Punkt, die Beschaffenheit des Untergrunds, ist nicht nur für den oben genannten Effekt kühler Oberflächen zu berücksichtigen (bspw. wird man auf einer glatten Eisfläche ab einer gewissen Temperatur &#8222;festkleben&#8220;, während man durch lockeren Schnee derselben Temperatur noch laufen kann). So hat verharschter Schnee selbst bei Temperaturen oberhalb des Gefrierpunktes unendlich viele unendlich scharfe Eiskristalle an der Oberfläche, die zu richtigen Schnittwunden an den nackten Füßen führen können.</p>



<p>Und schließlich sind die Phasen eingeschränkter Sicht durch Dunkelheit, aber auch durch Nebel, Regen usw. im Winter viel länger oder häufiger und schlechte Sicht erhöht immer das Risiko, sich an irgendeinem übersehenen Gegenstand am Boden zu verletzen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Sonstige Einflußfaktoren </h2>



<p>Es gibt aber noch weitere Dinge zu berücksichtigen. Zunächst gilt grundsätzlich, dass Bewegung die Durchblutung fördert und damit die Temperatur in den Gliedmaßen, also auch den Füßen steigert. Es macht einen gewaltigen Unterschied, ob man in der Kälte herumsteht, herumgeht oder herumläuft.</p>



<p>Andererseits versucht der Körper bei äußerer Kälte insbes. die lebenswichtigen Organe im Inneren des Körpers zu schützen, indem er dort die Durchblutung steigert und dafür die der äußeren Gliedmaßen zurückfährt. Bei Frauen ist dieser Mechanismus oftmals stärker ausgeprägt als bei Männern, was die größere Anfälligkeit für kalte Hände und Füße erklärt.</p>



<p>Kennt man diesen beiden Einflußfaktoren auf das Kälteempfinden, läßt sich gut gegensteuern. Aus dem ersten folgt, dass Aktivitäten mit mehr Bewegung auf jeden Fall denjenigen mit weniger Bewegung vorzuziehen sind. Aus dem zweiten folgt, dass es wichtig ist, die anderen Teile des Körpers und insbes. den Rumpf, möglichst gut gegen die Kälte zu schützen, so dass der Körper gar nicht veranlaßt wird, Blut aus den Extremitäten abzuziehen.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="587" height="1024" src="https://barfuss-fuers-leben.de/wp-content/uploads/2023/12/20220117_163146-scaled-e1701643114493-587x1024.jpg" alt="" class="wp-image-328"/></figure>



<p>Schließlich sind die eigene Konstitution und das momentane Wohlbefinden zu berücksichtigen. Ich bin bspw. im Allgemeinen recht unempfindlich und wenn ich ansonsten gesund bin, spricht nichts dagegen, selbst einmal bei Eis und Schnee barfuß loszugehen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Meine Schlußfolgerungen</h2>



<p>Wenn ich all das berücksichtige, ergibt sich für mich persönlich daraus etwa folgendes &#8222;Regelwerk&#8220;:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Solange der Boden nicht gefroren ist oder kein vereister Schnee liegt, kann ich grundsätzlich barfuß gehen</li>



<li>Je kälter es dabei ist, umso mehr muß ich mich bewegen und umso kürzer kann ich irgendwo verweilen (d.h. herumstehen) </li>



<li>Je kälter es ist, umso kürzer kann ich mich barfuß draußen aufhalten</li>



<li>Je kälter es ist bzw. je windiger es ist, umso besser muß ich mich obenherum warm einpacken (einschließlich bspw. Ohrenschützern und Handschuhen)</li>
</ul>



<p>Was heißt für mich das konkret? Wenn es bspw. 3°C hat und Nieselregen mit eisigem Wind, werde ich sicher nicht barfuß für 2,5 Std. auf den Weihnachtsmarkt gehen. Ich würde auch keine Wanderung oder keinen längeren Spaziergang planen. Es spricht aber nichts dagegen, mit winddichter Regenjacke mit Kapuze barfuß die 500m bis zum Lebensmittelhändler zu gehen, denn selbst wenn die Füße unterwegs kalt geworden sein sollten (was sie bei mir eher nach 1,5-2 km wären), könnte ich sie ja im Laden erst einmal wieder aufwärmen. Barfuß joggen ist m.E. mit entsprechender Regenkleidung auch noch möglich, aber bei den Umständen würde ich sicher nicht länger als max. 45 Min. gehen, denn danach sind die Füße dann trotz Bewegung so kalt, dass es anfängt zu schmerzen. Im Dunkeln laufe ich übrigens grundsätzlich nicht, aber es gibt wahrscheinlich auch Barfußläufer die mit Stirnlampe durch den Wald joggen.</p>



<p>Barfuß durch frisch gefallenen Schnee zu laufen gehört übrigens zu den schönsten Erfahrungen des Barfußlaufens überhaupt. Wenn der Schnee weich und pappig ist, liegt die Temperatur i.d.R. um den Gefrierpunkt und man kann bedenkenlos ein paar Minuten barfuß durch den Schnee laufen. Ja selbst eine halbe Stunde ist möglich, wenn man warm eingepackt ist und sich schnell genug bewegt (also z.B. beim Joggen). Je kälter es aber ist, umso kürzer wird das Vergnügen, denn bei z.B. -5°C hat man nach wenigen Schritten den angetauten aber immer noch eiskalten Schnee an den Füßen und nun setzt die zusätzliche Kühlung durch die Feuchtigkeit ein, so dass es sehr schnell zu kalt wird.</p>



<p>Die Empfindlichkeit jedes Einzelnen ist hier sicher unterschiedlich, zu lokalen Erfrierungen kommt es aber immer, wenn eine gewisse Temperatur an der Haut unterschritten wird. Diesem Risiko sollte man sich nicht aussetzen und lieber zu früh mit dem Spaß aufhören, als auch nur eine Sekunde zu spät. Ich kann Geschichten von Leuten, die angeblich stundenlang durch den Schnee wandern können nicht glauben. Und ja, auch ich habe mir schon Frostbeulen geholt und daraus gelernt!</p>



<h2 class="wp-block-heading">Fazit</h2>



<p>Es ist also grundsätzlich kein Problem im Winter barfuß zu gehen, wenn man wie ich im Rheintal wohnt, wo es vielleicht 10 Tage im Jahr unter Null Grad hat. Ich selbst mache mir über die Temperatur überhaupt keine Gedanken, solange es über 10 Grad ist und die Einschränkungen beginnen vielleicht bei um die 5°C, ab denen ich darüber nachdenke, ob ich unterwegs irgendwo die Füße aufwärmen kann (was i.d.R. überhaupt kein Problem ist, wenn man bspw. in die Stadt oder zum Einkaufen geht) oder zur Sicherheit ein paar Schuhe mitnehmen sollte (etwa auf einer längeren Wanderung ohne Einkehr). Erst ab 0°C beginnt es dann wirklich heikel zu werden.</p>



<p>Bei anderen mögen die Grenzen der Empfindlichkeit woanders liegen, das muß jeder für sich selbst herausfinden. Aber wer bspw. in einer Gegend wohnt, in der es von Mitte Oktober bis Ende April immer wieder Frost gibt, der wird sicherlich nicht das ganze Jahr barfuß verbringen können, oder aber er geht kaum noch vor die Tür. </p>



<p> </p>



<p></p>
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		<title>Barfuß glücklich und zufrieden</title>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 28 Nov 2023 10:40:35 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Barfuß leben]]></category>
		<category><![CDATA[Barfuß]]></category>
		<category><![CDATA[glücklich]]></category>
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					<description><![CDATA[Auch mein zweiter Blog-Beitrag entsteht im Rahmen eine Blog-Parade. Diesmal ist es meine Frau Korina, die mit der Fragestellung &#8222;Hauptsache zufrieden!?&#8220; dazu aufruft, sich über das Thema Zufriedenheit nicht nur Gedanken zu machen, sondern diese auch in Form eines Blog-Beitrags mit anderen zu teilen. Was also hat mein Thema, das Barfußgehen oder -laufen, mit Zufriedenheit [&#8230;]]]></description>
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<p>Auch mein zweiter Blog-Beitrag entsteht im Rahmen eine Blog-Parade. Diesmal ist es meine Frau <a href="http://www.dielschneider.de">Korina</a>, die mit der Fragestellung <a href="http://www.dielschneider.de/blogparade-zufriedenheit">&#8222;Hauptsache zufrieden!?&#8220;</a> dazu aufruft, sich über das Thema Zufriedenheit nicht nur Gedanken zu machen, sondern diese auch in Form eines Blog-Beitrags mit anderen zu teilen. Was also hat mein Thema, das <a href="http://www.barfuss-fuers-leben.de">Barfußgehen</a> oder <a href="http://www.barfuss-fuers-leben.de/barfusslaufschule/" data-type="link" data-id="www.barfuss-fuers-leben.de/barfusslaufschule/">-laufen</a>, mit Zufriedenheit zu tun?</p>



<h2 class="wp-block-heading">Glück und Zufriedenheit</h2>



<p>Ich stelle mir zuallererst einmal die Frage, was Zufriedenheit ist? Ich möchte dabei zwischen Glück und Zufriedenheit unterscheiden. Glück ist m.E. ein temporäres Gefühl, das i.d.R. durch eine äußeres Ereignis ausgelöst wird oder aber sich in einem solchen äußert. Temporär bedeutet dabei nicht unbedingt, dass es sich um eine kurzfristige Erscheinung handeln muss, sondern lediglich, dass sie vergänglich ist. Wenn ich bspw. sage, ich bin glücklich verheiratet, dann ist das im besten Falle ein Umstand, der erst mit dem Tod des Partners endet. Das Glück ist aber von einem oder mehreren äußeren Umständen abhängig, hier der Existenz des Partners, den ich nicht nur kennengelernt habe, sondern der auch bereit ist sein Leben mit mir zu teilen und sich dabei im großen und ganzen mir gegenüber sehr wohlwollend verhält. Ganz in diesem Sinne spreche ich auch von Glück, wenn sich bei einer geplanten Wanderung das Wetter von seiner besten Seite zeigt, das Essen im ausgewählten Restaurant vorzüglich ist oder mein Fußballverein ein Spiel gewonnen hat. Ich fühle mich &#8222;bevorzugt&#8220; vom Universum, da ich in den Genuss eines mehr oder weniger lang anhaltenden Glücksgefühls komme, zu dem ich durch mein Verhalten ggf. beigetragen habe, dessen Ausgang aber nicht allein in meiner Hand liegt.</p>



<p>Zufriedenheit dagegen beschreibt für mich einen Wesenszustand, für den ich am Ende ganz allein verantwortlich bin und der mein Innerstes nach Außen kehrt. Sicher ist es umso leichter &#8222;mit sich und der Welt&#8220; zufrieden zu sein, je mehr Momente des Glücks ich erleben darf. Aber diese Beziehung müssen wir uns noch einmal genauer anschauen, denn es gibt sowohl Menschen, denen offensichtlich das Glück wenig hold ist und die trotzdem sehr zufrieden sind und noch viel mehr, denen objektiv betrachtet eigentlich nichts fehlt und die trotzdem verzweifeln.</p>



<p>Was ist also die Beziehung zwischen Glück und Zufriedenheit und was hat das Barfußlaufen damit zu tun? Nun, ich denke, dass dies ein sehr anschauliches Beispiel ist, an dem man das Thema durchdringen kann und das will ich im folgenden versuchen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Barfuß im Hier und Jetzt</h2>



<p class="has-text-align-center">“The&nbsp;purpose of our life&nbsp;is&nbsp;to seek happiness” (Dalai Lama)</p>



<p>Vielleicht fange ich mal damit an, dass ich behaupte: Das Glück ist immer da, wir sehen es oft nur nicht. Nun natürlich gibt es Situationen. die sind so schrecklich, dass man kaum davon reden kann, hier irgendwo einen glücklichen Zustand oder Umstand sehen zu können. Für die Vielzahl der alltäglichen Situationen in unserem Leben denke ich aber, hat meine Behauptung Bestand. Und, man beachte, ich rede nicht vom Lottogewinn oder sonst einer außergewöhnlichen Situation, sondern unserem Alltag.</p>



<p>Achtsam im Hier und Jetzt zu leben, der kleinen Blume am Wegesrand mit kindlicher Neugier und Freude zu begegnen, in jeder auch noch so vertrackten Situation auch etwas Positives zu finden sind bekanntlich ein guter Weg zu mehr Zufriedenheit. Und die Umstände, die uns das vor Augen führen, sind alle schon da, wir müssen sie nur suchen und erkennen, wir müssen sie nicht erringen oder erzwingen.</p>



<p>Und jetzt komme ich endlich zum Thema: wenn ich barfuß laufe, kommen ganz viele Aspekte zusammen, die hier eine Rolle spielen. Fangen wir damit an, dass ich ganz viele Momente des Glücks erlebe, die mir sonst verborgen blieben. Ich nehme meine Umwelt viel intensiver wahr, ich bin in ständigem Kontakt mit dem Boden und erlebe ihn in all seiner Vielfalt. Ich erfahre viel mehr, ich erspüre nicht nur die unterschiedliche Beschaffenheit des Untergrunds, sondern bspw. auch den Grad seiner Feuchtigkeit und Wärme. Und wer jemals an einem kühlen Tag im März, obenherum dick eingemummelt, mit bloßen Füßen auf einem sonnenbestrahlten, warmen Sandsteinboden gestanden hat, der weiß, wovon ich rede, und wer nicht, den kann ich nur ermuntern es einmal auszuprobieren.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="791" src="https://barfuss-fuers-leben.de/wp-content/uploads/2023/11/20221001_100830-scaled-e1701166945110-1024x791.jpg" alt="" class="wp-image-230" srcset="https://barfuss-fuers-leben.de/wp-content/uploads/2023/11/20221001_100830-scaled-e1701166945110-1024x791.jpg 1024w, https://barfuss-fuers-leben.de/wp-content/uploads/2023/11/20221001_100830-scaled-e1701166945110-300x232.jpg 300w, https://barfuss-fuers-leben.de/wp-content/uploads/2023/11/20221001_100830-scaled-e1701166945110-768x593.jpg 768w, https://barfuss-fuers-leben.de/wp-content/uploads/2023/11/20221001_100830-scaled-e1701166945110-1536x1187.jpg 1536w, https://barfuss-fuers-leben.de/wp-content/uploads/2023/11/20221001_100830-scaled-e1701166945110.jpg 1864w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<p>Das ist so ein Moment des Glücks, den ich einfach so ohne jegliches Zutun mitbekomme, während viele andere frierend allenfalls ihr Gesicht der Sonne zuwenden um ein wenig ihrer Wärme abzubekommen. Wenn ich über eine Wiese oder durch den Wald gehe, achte ich sehr genau darauf, wo ich hintrete. Dadurch entdecke ich vieles, dass dem beschuhten Zeitgenossen entgeht. Und wer weiß nicht, wie schön es ist im Sommer barfuß durch den Regen (und all die warmen Pfützen) zu laufen, aber kaum einer tut es wirklich. Ich könnte diese Liste jetzt endlos fortsetzen, aber ich will den Leser nicht langweilen.</p>



<p>So bietet mir das Barfußlaufen nicht nur ganz viele zusätzliche Momente des Glücks, sondern sorgt sozusagen automatisch dafür, dass ich mit größter Achtsamkeit immer im Hier und Jetzt bin und diese Momente auch finde. </p>



<h2 class="wp-block-heading">Barfuß als Lebensgefühl</h2>



<p>Und damit kommen wir zum nächsten Aspekt. Die Offenheit, Glücksmomente zu empfangen ist Ausdruck einer inneren Haltung, der Zufriedenheit. So bedingen sich Glück und Zufriedenheit also sogar eher in der umgekehrten Richtung: wer zufriedener ist, erlebt wahrscheinlich viel mehr Momente des Glücks. Was aber trägt zu dieser inneren Haltung bei bzw. befördert sie?</p>



<p>Nun, ich denke hier kann ich nicht mehr im Allgemeinen sprechen: Menschen, ihre Ansichten und Werte, Visionen und Ideale sind viel zu verschieden, als dass ich mir anmaßen könnte, hier eine allgemeingültige Aussage machen zu können. Ich kann also nur wiedergeben, was mich zufrieden macht und sein lässt.</p>



<p>Meine Barfüßigkeit ist hierbei in mehrfacher Hinsicht Ausdruck eines Lebensgefühls. Zunächst einmal würde ich mich als harmonischen Genießer beschreiben. Ich fühle mich wohl, wenn ich harmonisch in meine Umwelt verwoben bin und ihre Schönheiten genießen kann. Verbundenheit mit den Menschen erlange ich in harmonischen sozialen Beziehungen und Verbundenheit mit der Natur erlebe ich, indem ich sie mit allen zur Verfügung stehenden Sinnen wahrnehme und genieße. </p>



<p>Lebendigkeit und körperliche Aktivität sind Ausdruck innerer Lebenslust, die sich natürlich auch beschuht ausleben lässt. Aber wenn ich barfuß wandere oder auf schmalen Pfaden durch den Wald jogge, erlebe ich dies mit einer Intensität, die mich unmittelbar in einen Zustand wunschloser Beseeltheit (heute sagt man dazu &#8222;Flow&#8220;) bringt, den andere vielleicht nicht so oft oder so intensiv erleben.  </p>



<p>Ein anderer ganz wichtiger Punkt ist Selbstbestimmung, Freiheit und Autonomie. Ich kann mich ein- und sogar unterordnen, wenn ich von einer Sache bzw. der natürlichen Autorität eines Menschen überzeugt bin. Aber ich muss aus freier Entscheidung heraus Selbstbestimmung, Freiheit oder Autonomie abgeben, die ansonsten zu den höchsten Werten zählen, von denen ich geleitet werde. Mit dem Barfußlaufen demonstriere ich also auch meine Selbstbestimmung, denn ich entscheide, wann und wo ich es tue, und richte mich nicht nach der Meinung anderer oder den allg. Gepflogenheiten, solange ich nicht ernsthafte Gründe dafür sehe, Schuhe zu tragen. </p>



<p>Barfuß zu sein ist damit zugleich Ausdruck meines Selbstbewußtseins denn es bedarf nicht nur einer gewissen Reife und Gefaßtheit, sich bewußt von der Mehrheit bzw. der Gruppe abzusetzen, sondern es ist mir in der Tat auch ziemlich egal, was andere über mich denken, solange sie mir nicht in irgendeiner Art gefährlich werden.</p>



<p>Ein weiterer Aspekt ist das Gefühl der Leichtigkeit. Barfuß empfinde ich nicht nur als natürlicher und angenehmer, sondern im wahrsten Sinne des Wortes als Ausdruck einer gelebten Leichtigkeit, den Dingen nicht mehr Bedeutung zuzumessen, als ihnen wirklich zusteht.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="777" height="1024" src="https://barfuss-fuers-leben.de/wp-content/uploads/2023/11/a8110a612952008e0b5df33a5a104af5-e1701167384419-777x1024.jpg" alt="" class="wp-image-232" srcset="https://barfuss-fuers-leben.de/wp-content/uploads/2023/11/a8110a612952008e0b5df33a5a104af5-e1701167384419-777x1024.jpg 777w, https://barfuss-fuers-leben.de/wp-content/uploads/2023/11/a8110a612952008e0b5df33a5a104af5-e1701167384419-228x300.jpg 228w, https://barfuss-fuers-leben.de/wp-content/uploads/2023/11/a8110a612952008e0b5df33a5a104af5-e1701167384419-768x1012.jpg 768w, https://barfuss-fuers-leben.de/wp-content/uploads/2023/11/a8110a612952008e0b5df33a5a104af5-e1701167384419.jpg 1079w" sizes="(max-width: 777px) 100vw, 777px" /></figure>



<p>Als letztes möchte ich hier schließlich noch die die Spiritualität ins Feld führen. Wenn ich die allem innewohnende göttliche (Lebens-) Kraft in all den Dingen, von denen ich umgeben bin, nicht nur mit dem Verstand erfasse und mit Augen und Ohren, sondern auch mit Händen und Füßen hautnah &#8222;begreife&#8220;, empfinde ich eine tiefe Geborgenheit. </p>



<p>Das Ausleben dieser, und sicher auch noch weiterer Aspekte meiner Selbst, führt zu einem Zustand der Authentizität, also der weitgehenden Übereinstimmung des gewünschten mit dem gelebten Leben, der mir eine tiefe innere Ruhe und Zufriedenheit gewährt und sich zugleich daraus nährt. </p>



<p>Barfuß als &#8222;Lebensgefühl&#8220; verkörpert für mich daher auf ideale Art und Weise, wie ich sein kann, wer ich sein will.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Hauptsache zufrieden!</h2>



<p>Und damit kommen wir wieder zum Anfang zurück. Ja, ich bin sehr zufrieden mit mir und dem Leben und das, weil ich sein kann, wie ich will und die Schönheiten des Lebens genießen darf. Barfuß zu sein ist eine wesentliche Quelle und zugleich Ausdruck dessen. Bei anderen Menschen sind es sicher andere Dinge, aber Barfußgehen oder -laufen ist m.E. ein schönes Beispiel dafür, dass es oft ganz einfache Dinge sind oder sein können, die unser Leben bereichern und uns Zufriedenheit schenken. </p>



<p>Vielleicht gilt das ja auch für dich? Also, probiere es doch einfach einmal aus: raus aus den Schuhen und Socken und los geht&#8217;s&#8230;</p>



<p>Viel Spaß </p>



<p>Ralf</p>



<p></p>



<p>Wenn Du Fragen zum Barfußgehen oder -laufen hast oder wissen willst, wie ich Dich dabei unterstützen kann, schau Dich auf meiner Webseite <a href="http://www.barfuss-fuers-leben.de" data-type="link" data-id="www.barfuss-fuers-leben.de">Barfuß fürs Leben</a> um und/oder sende mir eine kurze Mail an <a href="mailto:ralf@dielschneider.de" target="_blank" rel="noreferrer noopener">ralf@dielschneider.de</a></p>
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